“Failed States – Staatsaufbau als Konfliktprävention” (2012)

Failed States
Staatsaufbau als Konfliktprävention

herausgegeben von Ritzer, Werther-Pietsch

mit einem Beitrag von Graf, Kramer, Ernstbrunner

Globale Auswirkungen bewaffneter Konflikte, struktureller Gewalt und schwacher Staatlichkeit verlangen nach globalen Antworten. Eine Reihe von zivilen und militärischen Akteuren engagiert sich in sogenannten „failed states“ – von Stabilisierung, Konflikttransformation und Peacebuilding bis hin zum Aufbau staatlicher Strukturen. Kann Intervention „von außen“ erfolgreich sein? Das Werk fasst die neuesten Erkenntnisse zusammen und analysiert internationale Missionen anhand von sechs Fallbeispielen. Es ist ein Beitrag zum aktuellen Thema Friedens- und Konfliktforschung.

Die Autoren des HKI stellen mit dem Kapitel “Konfliktprävention und Konflikttransformation” einen Beitrag zu diesem Sammelband. Der Beitrag erörtert die Frage der Prävention im Sinne einer proaktiven “Gewalt”-prävention mit Blick auf eine bedürfnisgerechte, multi-dimensionale (Akteur, Struktur, Gewalt; Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; track 1, 2, 3) und nachhaltige Konflikttransformation. Als Brückenschlag zwischen “idealistischen” und “realistischen” Ansätzen stellen die Autoren zudem die Möglichkeit einer komplexen, multi-paradigmatischen “Sicherheitspolitik mit friedlichen Mitteln” in Aussicht, die einer “robusten” Vorgangsweise die Lösung und Transformation des Konflikts auf der Ebene sozialer Strukturen, kultureller Identität und kollektiver Emotion zur Seite stellt.

Failed States – Staatsaufbau als Konfliktprävention

Das Buch ist direkt beim Berliner Wissenschaftsverlag erhältlich:

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